a a aDownloadsLinksKontaktSitemapImpressumDatenschutz
WJT 2005 in Köln
WJT Historie
Hintergrundinfos
Was ist der Weltjugendtag?
Ziffern und Zahlen für die Zukunft
Einladung von Papst Johannes Paul II.
Das Motto zum Weltjugendtag
Pilgerpakete
Weltjugendtagskreuz
kreuzbewegt.
Tage der Begegnung
Tag des Sozialen Engagements - underconstruction
Freiwillige beim Weltjugendtag
Logo-Beschreibung
Pilgerweg Kreuz Europa
Was ist Katechese?
Was ist ein Kreuzweg?
Was ist Liturgie?
Was ist das Sakrament der Versöhnung?
Was ist eine Vigil?
Verantwortliche
Glossar
 
Seite drucken Seite versenden

Das Motto zum XX. Weltjugendtag 2005 in Köln

"Wir sind gekommen, um IHN anzubeten." (Mt 2,2)

Papst Johannes Paul II. stellt jeden Weltjugendtag unter ein biblisches Motto. Das Leitwort des XX. Weltjugendtags 2005 stammt aus dem Matthäusevangelium und ist ein Zitat der Sterndeuter oder – wie die Tradition später sagt – der Heiligen Drei Könige. Sie sind nach der Geburt Jesu aus dem Osten nach Jerusalem gekommen und fragen nach dem neugeborenen König der Juden: „Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um IHN anzubeten.“ (Mt 2,2) Mit diesem Motto greift der Papst den originellen Charakter des Ortes Köln auf, wo im Dom die Gebeine der Heiligen Drei Könige verehrt werden. Für den Weltjugendtag in Köln setzt das Motto drei Akzente:

1. Ein Pilgerweg
Das Wort „Wir sind gekommen“ bringt zum Ausdruck, dass sich Jugendliche auf den Weg machen, um nach Köln zu kommen und dort ein Fest des Glaubens zu feiern. Sie kommen aus allen Teilen der Welt. Und sie kommen aus sehr unterschiedlichen Lebenssituationen. Dennoch erleben sie sich als eine Gemeinschaft, die die ganze Welt umspannt, denn sie verbindet ein gemeinsames Ziel: Sie orientieren sich auf ihrem Weg an Jesus Christus, dem Zentrum des Weltjugendtags, und kommen, „um IHN anzubeten“.

2. Anbetung als Form der Begegnung mit Jesus Christus
Durch den Akzent der Anbetung erhält der XX. Weltjugendtag in Köln ein spezifisches Gepräge. Anbetung meint Begegnung mit Jesus Christus. Es geht zunächst darum, Jesus zu suchen, ihm überhaupt begegnen zu wollen. Und dann geht es darum, ihm nahe zu kommen, ihn an sich heran zu lassen, sich seinem Charisma auszusetzen, über ihn zu staunen, sich vor ihm zu verneigen und vor ihm niederzufallen.
Der Glaube versteht Anbetung als ein dialogisches Geschehen zwischen Gott und Mensch, also nicht nur als eine Haltung oder ein Tun des Menschen gegenüber Gott, sondern vor allem auch als ein Handeln Gottes am Menschen. Im Glauben weiß der Anbetende, dass Jesus Christus ihn im Moment der Anbetung anschaut. Und dieser Blick Jesu lässt den Anbetenden, der sich vor dem Gottessohn verneigt, gerade nicht klein sein. Sondern der liebende Blick Jesu richtet auf. Er hilft dem Anbetenden, sich so zu sehen, wie Gott ihn sieht, nämlich als dessen einzigartige Schöpfung, geliebtes Kind und unendlich wertvolles Ebenbild. In der Anbetung wird der Christ seiner königlichen Würde gewahr, die ihm in der Taufe als Teilhabe an Jesu Christi Würde zuteil geworden ist. So macht die Anbetung den Menschen zum König, was die kirchliche Tradition mit der Bezeichnung „Heilige Drei Könige“ für die Sterndeuter oder Weisen aus dem Morgenland zum Ausdruck bringt.

3. Der Auftrag an die jungen Menschen
Die Teilhabe an der Würde Jesu Christi, welche in der Anbetung aufleuchtet, erstreckt sich nicht allein im König-Sein. Vielmehr macht der Weltjugendtag die jungen Menschen auch auf ihre Berufung aufmerksam, wie Jesus die Menschen in ihrem Umfeld zu lieben und ihnen selbstlos zu dienen. Papst Johannes Paul II. drückt diesen Auftrag an die junge Generation gerne in dem Bild vom „Baumeister einer neuen Zivilisation der Liebe und der Gerechtigkeit“ aus. Und einen zweiten Auftrag, der sich von der Teilhabe an Jesu Christi Würde herleitet, formuliert der Weltjugendtag sehr deutlich: Alle Christen sind berufen, in der Welt Zeuginnen und Zeugen der gleichermaßen befreienden wie herausfordernden Botschaft Jesu Christi zu sein. Der Papst fordert die jungen Menschen in diesem Sinn immer wieder auf, „Apostel der Neuevangelisierung“ oder auch „Wächter des neuen Morgens“ zu sein.
Im Matthäusevangelium heißt es von den Drei Königen, dass sie „auf einem anderen Weg heim in ihr Land“ (Mt 2,12) zogen, nachdem sie Jesus angebetet hatten. So ist es auch Ziel des Weltjugendtags, dass die jungen Menschen verändert wieder nach Hause gehen: gestärkt in ihrem Selbstbewusstsein und ermutigt zum Engagement für die Sache Jesu.

 

TOP
 
Seite drucken[Seite drucken] Seite versenden[Seite versenden]
 
 

Newsletter

 Lesenlesen
 BestellenNewsletter abonnieren    AbbestellenNewsletter abonnieren
 
 

WJT-Shop

Produkte rund um den WJT: Tasse, T-Shirt und vieles mehr gibt es hier.